Venen
Frühlingstipps für schöne Beine
Wie Sie am besten Besenreisern und Krampfadern vorbeugen
Der Schnee schmilzt in den Bergen, die Vögel zwitschern in der Früh und die Tage werden immer länger. Kurz gesagt: Der Frühling steht vor der Tür. Zeit, aus der Winterstarre zu erwachen und Herz und Kreislauf auf Trab zu bringen.
Wer den ganzen Tag am Computer und abends vor dem Fernseher hockt, dem sackt das Blut im wahrsten Sinne des Wortes in die Beine. In den Venen muss nämlich, entgegen der Schwerkraft, das Blut aus den Beinen zurück zum Herzen fließen. Je schwächer Muskeln und Bindegewebe um die Venen, desto schwerer ist es für sie das Blut weiterzutransportieren. So können leichter Krampfadern entstehen.
Um müden Beinen oder geschwollenen Knöcheln vorzubeugen, hier ein paar Tipps:
15 Minuten täglich gehen:
Ob Sie morgens zum Bäcker gehen oder in der Mittagspause einen kleinen Spaziergang machen, eine Viertelstunde am Tag sollten Sie mindestens in ihren Alltag einbauen. Damit stärken Sie die Muskulatur in den Beinen und erleichtern den Rücktransport des Blutes.
Venengymnastik:
Wenn Sie lange stehen müssen, dann stellen Sie sich – so oft wie möglich – abwechselnd auf die Zehenspitzen oder Fersen und wippen mindestens zehn Mal auf und ab. Sitzen Sie viel, sollten Sie öfter die Beine hochlegen. Ist das nicht möglich, dann kreisen Sie die Füße nach rechts und links – mindestens zehn Mal.
Bequeme Schuhe:
Hochhackige Pumps oder zu eng geratene Schuhe wirken sich ungünstig bei Venenbeschwerden aus. Barfuß gehen unterstützt dagegen die Venenfunktion.
Gesunde Ernährung:
Trinken Sie ausreichend und essen Sie viel Obst und Gemüse. Das enthält reichlich Ballaststoffe und hilft, nicht zu viele Fettpölsterchen anzulegen. Das wiederum fördert die Venengesundheit.
Güsse für die Beine:
Wechselduschen regen die Durchblutung an und stärken das Bindegewebe. Führen Sie die Güsse abwechselnd mit warmem und kaltem Wasser durch. Beginnen Sie an den Füßen und bewegen den Wasserstrahl bis zu den Knien oder Oberschenkeln herauf, dann wieder abwärts zu den Füßen.
Wenn Sie chronisch krank sind, sollten Sie sich vorsichtshalber vom Arzt grünes Licht geben lassen!
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