Gigi

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Gigi HOLSTEIN (Walking / Nordic Walking) Luxembourg - gsm: +352691145060 - courriel: gigi.holstein@pt.lu - Instructor / NWU

vendredi 23 janvier 2009

GesundheitPro.de

Harte Schale, gesunder Kern

Leckere Nüsse – lassen Sie es knacken!

Nüsse
Genießen (in Maßen) erlaubt –
von Pistazie bis Paranuss
W&B/Winfried Fischer

Haben Sie schon einmal Elefantenläuse probiert? Mit gefährlichen Killerkernen gekämpft? Vom Aussterben bedrohte Kapselfrüchte gekauft? Bevor Sie entrüstet verneinen: Gemeint sind Cashew-, Kokos- und Paranüsse. Und die begegnen Ihnen neben Mandeln, Walnüssen, Pinienkernen, Macadamias, Pistazien und Pekannüssen in jedem Supermarkt. Kennzeichnend für die leckeren Knabbereien sind ihr hoher Fettgehalt sowie eine harte Schale – und reichlich Liebhaber, die sich von beidem nicht abhalten lassen. Das herrliche Aroma, von süßlich bis angenehm bitter, lohnt die zum Teil schwere Arbeit beim Knacken.

Als besonders harte Nuss entpuppt sich die Paranuss. Zum einen, weil sie sich nur mit Mühe öffnen lässt. Zum anderen haben Botaniker Probleme mit ihrem Namen, denn streng genommen gehört sie gar nicht zu den Nüssen – ebenso wenig wie Kokos- oder Pekannuss. Wissenschaftler sprechen deshalb lieber von Schalenfrüchten.

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Weit größere Sorgen bereitet Umweltschützern der Raubbau am Regenwald. Weil Paranussbäume nur in einem intakten Urwald gedeihen, kam es bereits zu Engpässen bei der Versorgung. Greenpeace warnt davor, dass die Schalenfrucht ausstirbt, denn Anbauversuche hatten bislang keinen Erfolg.
Ganz anders bei den Macadamias. Sie wurden erst vor 130 Jahren von Europäern in den Regenwäldern Australiens entdeckt und danach sofort in Plantagen gezüchtet. Weil sich ihre Schale mit haushaltsüblichen Geräten kaum knacken lässt, wird fast nur geschälte Ware verkauft. Doch Vorsicht! Für Nüsse, Schalenfrüchte und Samen gilt: Sind sie erst einmal geöffnet, verdirbt der fettreiche Kern sehr viel schneller, und es können sich giftige Schimmelpilze bilden. Ob mit oder ohne Schale: Lagern Sie die Knabbereien immer trocken, kühl und dunkel.
Geschält kommen Pinienkerne auf den Markt. In der mediterranen Heimat der Pinien klettern Erntearbeiter in die Bäume und schlagen die reifen Zapfen herunter – eine harte, gefährliche Arbeit. Die Zapfen werden in der Sonne getrocknet, bis sie sich öffnen und die dunkelbraunen Samen freigeben. Das Schälen erledigt eine Walze.

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