Gigi

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Gigi HOLSTEIN (Walking / Nordic Walking) Luxembourg - gsm: +352691145060 - courriel: gigi.holstein@pt.lu - Instructor / NWU

mardi 15 juin 2010

apotheken-umschau.de

Die sieben häufigsten Ausreden,

keinen Sport zu treiben


„Heute habe ich keine Zeit“ lautet eine beliebte Ausrede, sich vor dem Sport zu drücken. Doch wie lässt sich der innere Schweinehund überwinden?

Dicker Mann sitzt auf Bank

Der Geist ist willig, das Fleisch aber schwach? Selbstmotivation ist das A und O, um der Körperträgheit zu entkommen und endlich Sport zu treiben

Im Winter war es für Bewegungsmuffel einfach, sich vor der dem Sportreiben zu drücken: zu kalt, zu viel Schnee, zu dunkel auf der Joggingstrecke, zu müde, Erkältung im Anzug. Aber jetzt im Frühsommer? Sicherlich fallen auch jetzt vielen noch Ausreden ein, warum sie nicht Rad fahren, laufen, schwimmen oder ins Fitnessstudio gehen können.


Ausrede Nummer 1:

„Ich habe keine Zeit“



Hand aufs Herz: Wie viel Zeit verbringen Sie vor dem Fernseher? Wie viel Zeit verplempern Sie vor dem Computer oder mit anderen eher unwichtigen Beschäftigungen? Doch die Hauptfrage, die sich jeder stellen sollte, lautet: Wie wichtig ist mir mein Körper, meine Gesundheit, mein Wohlbefinden? Vielleicht lässt sich das Sporttreiben ja mit Dingen kombinieren, die Ihnen Freude bereiten. So könnten Sie mit Freunden zum Sport gehen und anschließend noch gemeinsam etwas trinken. Oder während des Fernsehens ein paar Strechting- oder Pilatesübungen machen. Hilfreich ist es, den Sport fest im Kalender einzuplanen wie einen Arzttermin. Die Meinungen, wie viele Stunden oder Minuten pro Woche Sport getrieben werden sollten, gehen auseinander. Die Empfehlungen reichen unter anderem von zehn Minuten am Tag bis zu einer halben Stunde zwei- bis dreimal pro Woche.

Ausrede Nummer 2:

„Ich bin zu müde“



Sobald der Körper in Bewegung kommt, sei es durch einen zügigen Abendspaziergang oder durch Sport, verschwindet die Müdigkeit meist relativ schnell. Es spricht nichts dagegen, etwas müde mit dem Nordic Walking, Joggen oder Schwimmen zu beginnen. Wer am Abend nach der Arbeit oft erschöpft ist, legt sein Sportprogramm am besten auf den Morgen und auf die Wochenenden. In der Früh ein paar Yogaübungen machen, eine Runde laufen oder etwas schwimmen – wer das eine Zeit lang getan hat, möchte es oft nicht mehr missen, denn der Tag beginnt ganz anders – und wird oft auch als weniger stressig empfunden.


Ausrede Nummer 3:

„Es regnet“



Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung, meinen viele. Wer dennoch bei Regen nicht joggen oder Rad fahren möchte, hat viele Alternativen zur Auswahl. In einer Stunde können auf dem Laufband rund 750 Kalorien verbraucht werden, am Ergometer rund 700 Kalorien, am Stepper etwa 650 Kalorien, am Rudergerät und Crosstrainer jeweils rund 600 Kalorien. Weitere Möglichkeiten: Schwimmen im Hallenbad, Squash, Badminton oder andere Ballspiele in der Halle, Gymnastik oder Pilates in einem Studio oder zu Hause – etwa mit Anleitung von einer DVD. Oder das Regenwetter nutzen, um einmal in einem Karate-, Fecht-, Aikido- oder Yogazentrum eine kostenlose Probestunde mitzumachen. Vielleicht lässt sich dabei ja eine Indoor-Betätigung für den Winter entdecken?


Ausrede Nummer 4:

„Ich kann die Kinder nicht alleine lassen“


Da hilft nur eins: Die Kinder mitnehmen. Während die Kleinen auf dem Spielplatz toben, können Sie auf und ab gehen oder am Rand des Sandkastens ein bisschen Gymnastik machen. Vielleicht schließen sich ja ein paar andere Mütter an? Anstatt die Größeren mit dem Auto in die Schule zu fahren, kann mit ihnen gemeinsam zur Schule spaziert werden. Die Bewegung tut auch den Kindern gut. Am besten wird die Familie in das Fitnessprogramm eingebunden: gemeinse Radtouren unternehmen, Wanderungen machen, schwimmen gehen oder einen Kletterpark besuchen. Das macht auch den Kindern und dem Partner Spaß, denn es schafft Ausgleich zum vielen Sitzen in der Schule, am Computer, vor dem Fernseher oder hinter dem Steuer.


Ausrede Nummer 5:

„Sport ist langweilig“



Probieren Sie verschiedene Sportarten aus wie etwa Klettern, Paragliding, Tanzen, Inline Sakting, Fechten oder Bogenschießen. Finden Sie heraus, welche Art von Bewegung Ihnen Freude bereitet. Welches Tanz- oder Fitnessstudio Ihnen gefällt. Vielleicht können Sie mit einer Freundin oder einem Freund gemeinsam dort hin gehen, am besten an einem festen Wochentag immer zur gleichen Uhrzeit. Oder mit ein paar Freunden eine Sportgruppe gründen: eine Laufgruppe, die sich im Morgengrauen im Park trifft und – wie in China üblich – gemeinsam auch QiGong oder Gymnastik macht, eine Schwimmgruppe, die im Winter auch in die Sauna geht, eine Mountainbike- oder Wandergruppe, die ihre Touren mit schönen Besichtigungen verbindet.


Ausrede Nummer 6:

„Ich bewege mich einfach nicht gerne“



Wer das von sich sagt, ist auf dem besten Weg steif und übergewichtig zu werden. Am besten setzen Sie sich kleine, realistische Ziele wie etwa fünf Minuten Gymnastik oder eine kurze Runde Nordic Walking zu machen. Lassen Sie sich nicht entmutigen. Lieber ab und zu ein bisschen Sport treiben, als gar keinen. Belohnen Sie sich mit schöner Sportkleidung, guten Laufschuhen, einem neuen Fahrrad. Trainieren Sie so lange es Ihnen Spaß bereitet, ohne sich zu überfordern. Im Laufe der Zeit werden sich Ihre Beweglichkeit und Ausdauer verbessern.


Ausrede Nummer 7:

„Ich weiß nicht, welchen Sport ich treiben soll“



Vielleicht gehören Sie zu den Menschen, die lieber mit einer Sportart beginnen, die schon in der Kindheit Spaß gemacht hat. Gibt es Erfolge, an die Sie anknüpfen können? Oder Sie probieren etwas völlig Neues, was Sie schon immer mal testen wollten: Badminton, Tai Chi, Bowlling, Kung Fu, Golf, Ju-Jutsu, Kickboxen, Reiten, Segeln, Tauchen oder Wasserball. Manche Menschen sind eher Einzelkämpfer, gehen am liebsten alleine zum Nordic Walking oder Joggen. Andere bevorzugen Sport zu zweit oder in der Gruppe. Probieren Sie aus, wobei Sie sich wohl fühlen. Wenn Sie eine Sportart entdeckt haben, die Sie Ihnen gefällt und gut tut, brauchen Sie keine Ausreden mehr. Und: Sie fühlen sich fitter, beweglicher, bleiben schlank oder haben größere Chancen Ihr Wunschgewicht zu erreichen.


Sibylla Machens / www.apotheken-umschau.de - 10.05.2010

Stockbyte/RYF


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